Arbeitsblätter

Arbeitsblatt: Dominanzumfeldanalyse

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Dieses Arbeitsblatt stellt eine Möglichkeit dar, das dominante Verhalten eines Menschen in verschiedenen Kontexten zu unterschiedlichen Menschen zu visualisieren.

Die zu visualisierende Person (Herr K.)  wird in die Mitte des Kreises geschrieben. Anschließend werden für die 4 Kontexte Leitung, Station, Mitbewohner und Freunde  Personen auf dem äußeren Kreis markiert. Zum Beispiel Frau S. und Herr J. im Kontext Mitarbeiter. Nun wird Herr K. jeweils durch eine Linie mit Frau S. und Herrn J. verbunden. Diese Linien stellen Skalen von 0 bis 10 dar. Je dominanter sich Herr K. gegenüber einer Person verhält, desto höher wird das Dominanzverhalten eingeschätzt. Zum Beispiel gegenüber Frau S.wird das Dominazverhalten auf  4 eingeschätzt , gegenüber Herrn J. 8. Diese Werte werden nun auf den jeweiligen Linien eingetragen. Wenn man nun die Dominanzwerte der einzelnen Personen miteinander verbindet, erhält man das Dominanzumfeld.

Am Dominanzumfeld lässt sich leicht erkennen, ob Herr K. in einem der vier Kontexte ein besonderes Dominanzverhalten zeigt. Zum Beispiel gegenüber Leitung angepasst, aber gegenüber Bewohnern dominant. Des weiteren lohnt die Analyse der Personen im jeweiligen Kontext. Unterscheidet sich in einem Kontext bei verschiedenen Menschen das Dominanzverhalten stark, dann wird dieses Verhalten mehr durch die Person als durch deren Rolle bestimmt.

Ein weiterer Vorteil der Dominanzumfeldanalyse ist, dass man durch die Visualisierung auch Verläufe darstellen kann. So kann man die Analyse monatlich oder quartalsweise wiederholen und nach Unterschieden suchen.

Hier der Link zum Arbeisblatt: Dominanzumfeldanalyse

 

 

 

   

Verantwortungen in der systemischen Therapie

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In der Ausbildung zum systemischen Therapeuten /Therapeutin taucht immer wieder das Thema Verantwortung in der Therapie auf. Wer ist für was verantwortlich. Häufig fühlen sich werdende Therapeuten für die Lösung des Problems verantwortlich - für den richtigen Tip. Sich von dieser Verantwortung teilweise zu lösen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung des systemsichen Denkens und Handelns. Als Therapeuten wollen wir beisteuern und sind doch immer wieder in der Versuchung, - vor allem inhaltliche Themen - zu steuern. Auch wenn das invasive Kommunizieren aus systemischer Sicht gar nicht möglich sein soll.

Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen wir als Therapeuten das Steuern versuchen müssen. Das ist bei den Themen aktute Selbst- und Fremdgefährdung und bei den Aufträge des Helfersystems an den Therapeuten, wie er oder sie ihre Arbeit zu tun haben.

Ich habe für die Seminare ein Schaubild entwickelt, das als Anregung zur Diskussion über die Verantwortlichkeiten in der systemischen Psychotherapie immer wieder hilfreich ist.

Hier das Schaubild: Verantwortungen in der systemischen Therapie

   

Ein Fragebogen zur Ehe von Max Frisch

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Als Systemiker ist man immer wieder auf der Suche nach guten Fragen und findet diese teilweise an ungewöhnlichen Stellen. Meine Kollegin Cornelia Hennecke hat mich auf das kleine Buch von Max Frisch: "Fragebogen" aufmerksam gemacht.
In diesem Buch bearbeiten elf Fragebogen jeweils ein Thema mit unerwarteten, teilweise provokanten Fragen. Und gerade das ist es, was diese Fragebogen so interessant macht.
Den Fragebogen über die Ehe habe ich als Arbeitsblatt abgeschrieben. Ich stelle ihn gerne Paaren und werdende Paartherapeuten zur Verfügung.
Hier zum Arbeitsblatt: Fragebogen II

Hier das Buch:

Das Buch bei Amazon ansehen: Fragebogen

   

Über den psychotherapeutischen Umgang mit Gewalt in der Partnerschaft

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Der Psychiater und Familientherapeut Max van Trommel beschäftigt sich mit dem Thema "Häusliche Gewalt". Er hat unter anderem ein Konzept entwickelt, wie sich ein Psychotherapeut in einer Paartherapie verhalten kann, wenn auf einmal deutlich wird, dass es aktuell Gewalt in der Partnerschaft gibt.

In diesem Konzept stoppt der Therapeut die Paartherapie und bestimmt als alleinigen Fokus der Therapie die Gewalt in der Partnerschaft. Er bezieht eindeutig Stellung gegen die Gewalt und nimmt die ursprünglichen Themen der Paartherapie erst dann wieder auf, wenn es keine Gewalt mehr in der Partnerschaft gibt.

Max van Trommel hat sein Konzept auf der Tagung der Systemischen Gesellschaft und dem BIF in Berlin im April 2008 vorgestellt.

Das Arbeitsblatt stellt die wichtigsten Haltungen und Schritte des Psychotherapeuten dar.

Hier das Arbeitsblatt: Gewalt in der Partnerschaft

   

Intimität

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Dienstag, den 29. April 2008 um 11:09 Uhr

Beginnen möchte ich mit einem Artikel über Intimität von Tom Levold, mit dem ich in Paartherapien und in den Seminaren gute Erfahrungen gemacht habe. Die Idee, dass Intimität nicht nur etwas mit Sexualität zu tun hat, sondern auf sehr unterschiedliche Weisen möglich ist, kann für Paare eine neue hilfreiche Perspektive sein. Vor allem bei Paaren, die das Gefühl haben, in einer guten Partnerschaft zu leben, aber deren Sexualleben aktuell nicht im Mittelpunkt der Beziehung steht.

Ich habe aus diesem Artikel ein Arbeitsblatt mit Skalierungsfragen erstellt, das ich beide Partner unabhängig von einander ausfüllen lasse. Die Intimitätsbereiche müssen zuvor dem Paar erläutert werden. Systemisch interessant ist es, jeden Partner nicht nur seine Sicht eintragen zu lassen, sondern auch die vermutete Einschätzung seines Partners (am besten mit einer anderen Farbe).

Das Arbeitsblatt hat schon so manche Paardiskussion konstruktiv angeregt.

Hier das Arbeitsblatt: Intimität.pdf

   


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